Persönliche Erfahrungen als Patient in den Krankenhäusern der MKK gewonnen

Krankenhaus Lübbecke
Krankenhaus Lübbecke: Hier wurde ich erfolgreich operiert.

Eine plötzliche Entzündung zwang mich das Rahdener Krankenhaus aufzusuchen. Da eine Operation kurzfristig erforderlich war und am Wochenende in Rahden nicht operiert wird, musste ich in das Lübbecker Krankenhaus verlegt werden.

Nun hatte ich die Gelegenheit meine persönlichen Erfahrungen als Patient zu sammeln. Vorweg, meine Eindrücke sind positiv gewesen und ich bin dankbar diese Erfahrungen machen zu dürfen.

Die Aufnahme in Rahden war sehr freundlich und es wurde sehr beruhigend auf mich eingegangen. Es wurden schon Untersuchungen durchgeführt und so Schritt für Schritt meine Einweisung in Lübbecke vorbereitet. Diese übergreifende Zusammenarbeit habe ich als sehr gut empfunden und habe es als ein starkes MKK-Teamgeistgefühl verbucht.

Nach dem Taxi-Transfer von Rahden nach Lübbecke war meine nächste Station die Notaufnahme im Lübbecker Krankenhaus. 30 Minuten war meine Wartezeit in der Notaufnahme und so konnte ich einige Gespräche im Wartezimmer verfolgen. Vereinzelt waren einige Patienten aufgrund ihrer Wartezeit sehr verärgert gewesen. Mein Fazit war, das auf einem sehr hohen Level gemeckert wird.

Ich habe mich als Patient immer wohl gefühlt. Die Mitarbeiter haben die Untersuchungen und ihre Aktivitäten immer genau erläutert und beruhigend auf mich eingewirkt. Man merkte aber deutlich das alle Mitarbeiter ganz schön ausgelastet sind. Kein Mitarbeiter hat sich mir gegenüber negativ über seine Arbeitssituation geäußert.

Was ist mir als Patient besonders aufgefallen:

  • die Ärzte führen sehr viele Operationen an einem Tag aus
  • das Pflegepersonal hat einen stressigen Job
  • die Krankenhausbetten in Lübbecke sind nicht elektrisch verstellbar (Wann ist hier ein Austausch geplant?)
  • hatte den Eindruck das ältere Patienten sich während des Krankenhausaufenthaltes sehr verloren fühlen und Langeweile haben; ich wurde oft in Gespräche verwickelt und die älteren Patienten waren dankbar über meine Anteilnahme und das ich mich mit ihnen unterhalten habe